Hannah Arendt – Denken ist gefährlich

Di 24.2. (18 und 20 Uhr) / Do 26.2. (17:30) / So 1.3. (13:00)

Hannah Arendt – Denken ist gefährlich

Deutschland/USA 2025; Regie: Jeff Bieber & Chana Gazit; Dokumentarfilm; FSK ab 6; 86 Minuten

Nach langer Zeit widmet sich wieder ein Kinofilm der bedeutenden Philosophin Hannah Arendt – Aktivistin, Medienpersönlichkeit und furchtlose Denkerin „ohne Geländer“. Durch Originalzitate aus Arendts Essays und Briefen, vorgetragen von Nina Hoss, sowie atmosphärische Archivaufnahmen entsteht ein intimes Porträt einer Intellektuellen, deren Leben geprägt war von der Erfahrung des Hitlerfaschismus und der Unfassbarkeit des Holocaust. Der Film zeigt, wie Arendt als Jüdin und Widerstandskämpferin die Welt zu verstehen suchte – und warum ihre Gedanken über die Katastrophen des 20. Jahrhunderts direkt zu uns im Hier und Jetzt sprechen. Ein sehenswerter Film über Hannah Arendt, die vor 50 Jahren am 4. Dezember 1975 in New York starb.

In die Sonne schauen

Di 17.2. (17:30 und 20 Uhr) / Do 19.2. (17:00) / So 22.2. (13:00)

In die Sonne schauen

Deutschland 2025; Regie: Mascha Schilinski; Darsteller*innen: Lena Urzendowsky, Laeni Geiseler, Zoë Baier, Hanna Heckt, Konstantin Lindhorst, Greta Krämer; FSK: ab 16; 149 Minuten

Mascha Schilinskis Film hat es nicht nur als erster deutscher Film nach neun Jahren in den Wettbewerb von Cannes geschafft und dort sogar den Preis der Jury gewonnen, sondern ist noch dazu der deutsche Vorschlag für einen Oscar als Bester Internationaler Film.

Kein Wunder: Der Film ist eines der ambitioniertesten Projekte des aktuellen deutschen Kinos – eigenwillig, poetisch und komplex. Die verschiedenen Erzählungen entfalten sich nicht chronologisch, sondern fließen auf geisterhafte Weise ineinander und sind durch wiederkehrende Motive verknüpft; familiäre Gewalt und Traumata – Kindstod, der Suizid einer Schwester, die Verstümmelung eines Onkels – scheinen über Generationen fortzuwirken. Das alles fasst die Inszenierung in Bilder von einer seltenen Sinnlichkeit, konzentriert im klassischen 4:3-Format: Nahaufnahmen von Stoffen, Oberflächen und Körpern, hypnotische Fahrten durch die getäfelten Stuben des alten Hauses, atmosphärische Naturimpressionen.

So tauchen wir in einen abgeschiedenen Vierseitenhof in der Altmark ein. Die Wände atmen seit über einem Jahrhundert das Leben der Menschen, die hier wohnen, ihren Geschmack, ihr Sein in der Zeit. Es wird erzählt von vier Frauen aus unterschiedlichen Epochen – Alma (1910er), Erika (1940er), Angelika (1980er) und Nelly (2020er) – deren Leben auf unheimliche Weise miteinander verwoben sind. Jede von ihnen erlebt ihre Kindheit oder Jugend auf diesem Hof, doch während sie ihre eigene Gegenwart durchstreifen, offenbaren sich ihnen Spuren der Vergangenheit – unausgesprochene Ängste, verdrängte Traumata, verschüttete Geheimnisse. Beim bayerischen Filmpreis wurde die Berliner Filmemacherin Mascha Schilinski mit dem Regiepreis ausgezeichnet.

Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes

Di 10.2. (18 und 20 Uhr) / Do 12.2. (17:30) / So 15.2. (13:00)

Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes

Deutschland 2025; Regie: Edgar Reitz und Anatol Schuster; Darsteller*innen: Edgar Selge, Barbara Sukowa, Aenne Schwarz; Lars Eidinger, Michael Kranz, Antonia Bill; FSK: ab 6; 104 Minuten

Königin Charlotte liebt den großen Aufklärer und Philosophen Leibniz, seit sie einst seine Schülerin war und die Wonnen des Denkens von ihm vermittelt bekam. Als Königin in Preußen sehnt sie sich nach seinen weisen Antworten auf die großen Fragen des Lebens. Leibniz erfüllt ihr gern den Wunsch, ein Gemälde von sich anfertigen zu lassen, das ihn im Schloss Lietzenburg vertreten soll. Den Auftrag bekommt die als Mann verkleidete junge flämische Malerin Van de Meer. Die Porträtsitzungen inszenieren Edgar Reitz und Co-Regisseur Anatol Schuster als leidenschaftliche Auseinandersetzungen zwischen Philosoph und Künstler über die Frage der Wahrheit im Bild. Kann das Geheimnis einer Person überhaupt abgebildet werden? Werden Bilder unmerklich manipuliert? Erst die niederländische Malerin Aaltje van der Meer vermag es, den Wahrheitssucher Leibniz durch ihre unbeirrbare Liebe zur Kunst herauszufordern und sein Herz zu öffnen. Zehn Jahre und viele Drehbuchfassungen lang hatten sich Reitz und der Schriftsteller Gert Heidenreich mit dem Leibniz-Plan befasst. Das Biopic hätte, so Reitz, am Ende ein nicht finanzierbares Volumen von 25 Millionen Euro angenommen. Stattdessen entschloss man sich für ein radikal neues Konzept. Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes ist ein minimalistisches Werk, das sich auf das als Atelier genutzte Arbeitszimmer des Philosophen beschränkt und nur hin und wieder den barocken Park des Schlosses einbezieht.

Solidarity

Di 3.2. (18 und 20 Uhr) / Do 5.2. (17:30) / So 8.2. (13:00)

Solidarity

Deutschland/Schweiz 2025; Regie: David Bernet; Dokumentarfilm; FSK ab 12; 90 Minuten

Solidarität ist eines der wertvollsten Prinzipien menschlicher Gemeinschaften – und zugleich ein zutiefst widersprüchliches. Der Autor begleitet fünf Akteurinnen der Solidarität. Die Protagonistinnen dieses Films sind Profis in der solidarischen Arbeit. Sie sind keine geschulten Ersthelfer, sondern Menschen, die tief im humanitären System der „globalen Solidarität“ arbeiten. Sie agieren auf unterschiedlichen Ebenen, in regionalen Graswurzelstrukturen bis in den höchsten Ebenen der Vereinten Nationen: Eine Menschenrechtsaktivistin und eine Migrationsberaterin in Polen, Vertreter*innen des UNHCR (Flüchtlingshilfswerk der UNO) in Genf, sowie ein Philosoph in Beirut zeigen uns die hellen wie die dunklen Seiten der Solidarität. Der Film führt uns von der Migrationskrise an der belarussisch-polnischen Grenze über die Fluchtbewegung aus der Ukraine direkt nach der russischen Invasion schließlich in den Solidaritätsclash im Nahen Osten, wo die humanitären Menschenrechte ins Wanken geraten sind.
Cinema Paradiso zeigt den Film in Kooperation mit der Woche für Demokratie und Toleranz Sinsheim. Der Filmemacher David Bernet ist angefragt, um bei der Vorstellung am Dienstag, dem 3. Februar, anwesend zu sein und im Anschluss an einer Diskussion teilzunehmen.

Das tiefste Blau

Di 27.1. (18 und 20 Uhr) / Do 29.1. (17:30) / So 1.2. (13:00)

Das tiefste Blau

Brasilien/Mexiko 2025; Regie: Gabriel Mascaro; Darsteller*innen: Denise Weinberg, Rodrigo Santoro; Adanilo Ludemir, Miriam Socarras; FSK: ab 6; 86 Minuten

Die 77-jährige Tereza lebt in einer kleinen Industriestadt im Amazonasgebiet. Eines Tages erhält sie die offizielle Anweisung der Regierung, in eine Seniorenkolonie in einer entlegenen Gegend zu ziehen. Hier sollen die Alten ihre letzten Jahre „genießen“, während die junge Generation sich voll und ganz auf Produktivität und Wirtschaftswachstum konzentrieren kann. Doch Tereza widersetzt sich. Sie begibt sich auf eine Reise immer weiter hinein in das Amazonasgebiet, durch die Nebenflüsse und den Dschungel. Einen letzten Wunsch will sie sich erfüllen, bevor man ihr die Freiheit nimmt. Einen letzten Wunsch, der Tereza verändern und ihr Leben in eine neue Richtung lenken wird.
Mit DAS TIEFSTE BLAU nimmt Gabriel Mascaro das Publikum mit auf eine transformative Reise durch den Amazonas und erzählt eindringlich vom Streben nach Freiheit und Widerstandsfähigkeit. Auf den 75. Internationalen Filmfestspielen von Berlin wurde der bildgewaltige und kraftvolle Film im Rahmen seiner Weltpremiere mit dem Großen Preis der Jury (Silberner Bär), dem Preis der ökumenischen Jury sowie dem Preis der Leserjury der Berliner Morgenpost ausgezeichnet.

Kleine Dinge wie diese (Small things like these)

Di 20.1. (18 und 20 Uhr) / Do 22.1. (17:30) / So 25.1. (13:00)

Kleine Dinge wie diese (Small things like these)

Irland 2024; Regie: Tim Mielants; Darsteller*innen: Cillian Murphy, Eileen Walsh, Emily Watson; FSK: ab 12; 98 Minuten

Der wortkarge, aber rechtschaffene Bill Furlong liefert Kohlen aus, auch ins Kloster. Eines Tages beobachtet er etwas, das ihn erschüttert, an seine eigene tragische Vergangenheit rührt und seinem Gewissen keine Ruhe mehr lässt. Er ist niemand, der was auf Klatsch und Tratsch gibt, also hat er es bisher vermieden, den Geschichten zu glauben, die man sich über das Kloster und die jungen Frauen, die darin leben, erzählt. Aber nun kann er nicht mehr vergessen, was er gesehen und was ihn zutiefst erschüttert hat und muss jetzt für sich entscheiden, wie er damit umgehen wird. Und alle Seiten drängen ihn dazu, den Mund zu halten…
Es ist eines der düsteren Kapitel der irischen Geschichte, das Claire Keegan in ihrem Roman »Small Things Like These« verarbeitet hat: die Magdalenenheime, Besserungsanstalten und Wäschereien der katholischen Kirche, die von den 1820er Jahren bis 1996 sogenannte gefallene Mädchen, also unverheiratet schwangere Frauen, von der Gesellschaft isolierten, um sie vorgeblich wieder auf den rechten Weg zu bringen. Tatsächlich wurden den Müttern ihre Neugeborenen weggenommen und oft gegen ihren Willen zur Adoption freigegeben. Die Frauen lebten wie Gefangene hinter den Klostermauern, wurden misshandelt und als Arbeitskräfte ausgebeutet. Denn Mitte der 1980er Jahre, lange vor dem wirtschaftlichen Boom Irlands, prägten soziale Härte und prüder Katholizismus den Alltag. So zeichnet der Film ein Gegenbild zur sonst gern wildromantisch in Szene gesetzten grünen Insel: ärmliche Verhältnisse in gedeckten Farben und fahlem Licht.

Die Rosenschlacht

Di 13.1. (18 und 20 Uhr) / Do 15.1. (17:30) / So 18.1. (13:00)

Die Rosenschlacht

GB/USA 2025; Regie: Jay Roach; Darsteller*innen: Benedict Cumberbatch, Olivia Colman, Alison Janney, Andy Samberg; 121 Minuten

Der Stararchitekt Theo Rose zieht nach vielen Ehejahren mit seiner Frau und den Kindern von England nach Amerika. Hier ermuntert Theo seine Frau dazu, ihre kulinarischen Köstlichkeiten einer größeren Öffentlichkeit zu servieren. Während er ein spektakuläres Museum baut, eröffnet sie ein bescheidenes Krabbenrestaurant am Strand, das zunächst nicht so richtig läuft.
Doch dann verschiebt sich die Erfolgsdynamik und mit ihr die Tektonik der Ehe: Ein verheerender Sturm bringt das Museum zum Einsturz, während schutzsuchende Massen in Ivys Restaurant flüchten, darunter eine Foodkritikerin, die mit ihrer Eloge eine Erfolgslawine startet. Parallel zu seiner größten Demütigung tritt sie ihren Triumphzug an. Es stellt sich heraus, dass ein Mann doch recht schnell an die Grenzen seiner Großzügigkeit kommt, wenn er zu Hause mit Wäschebergen, Nissenkamm und Kochlöffel Kinder bändigen muss, während sie in der weiten Welt berufliche Erfolge feiert. Ein Film, der immer zugleich liebevoll und bissig, einfühlsam und unerbittlich ist, sehr lustig, aber auch sehr nachdenklich, und dabei gekonnt zwischen britischem Understatement und amerikanischer Maßlosigkeit blanciert.

Vermiglio

Di 16.12. (18 und 20 Uhr) / Do 18.12. (17:30) / So 21.12. (13:00)

Vermiglio

Italien/Frankreich/Belgien 2024; Regie: Maura Delpero; Darsteller*innen: Tommaso Ragno, Roberta Rovelli, Martina Scrinzi, Giuseppe De Domenico; FSK: o. A.; 119 Minuten

Vermiglio, ein Bergdorf in den italienischen Alpen. Im Winter 1944 ist der Krieg gleichzeitig weit weg und allgegenwärtig. Attilio ist heimgekehrt, als Deserteur, von seinem sizilianischen Kameraden Pietro auf den Schultern über die Berge getragen. Ihre Ankunft bringt Unruhe in das im ewigen Rhythmus der Jahreszeiten verlaufende Leben im Dorf. Im Haus des Lehrers Cesare und seiner großen Familie beginnt das große Flüstern: Lucia, die älteste Tochter, hat sich in Pietro verliebt, der versteckt am Rande des Dorfs auf das Ende des Krieges wartet. Auch ihre Schwestern Ada und Flavia, mit denen Lucia das Zimmer teilt, sind voller Träume. Wird ihr strenger Vater sie auf die Schule in der Stadt gehen lassen? Mit welchen Geheimnissen schließt sich Cesare in sein Studierzimmer ein, wenn er die sorgsam gehüteten Schallplatten mit der Musik von Chopin und Vivaldi hört? Während die Jahreszeiten voranschreiten und die Welt sich langsam von der Tragödie des Krieges erholt, suchen die Schwestern unter dem wachen Blick ihrer Mutter Adele ihre eigenen Wege ins Leben. Es müssen neue Wege sein. Der bildgewaltige und vielseitige Historienfilm „Vermiglio“ fängt nicht nur eindringlich die Strapazen des Landlebens ein, sondern wirft einen facettenreichen Blick auf weibliche Lebensrealitäten in einem strengen patriarchalen Sittenkorsett.

Carmen & Lola

Di 9.12. (18 und 20 Uhr) / Do 11.12. (17:30) / So 14.12. (13:00)

Carmen & Lola

Spanien 2018; Regie: Arantxa Echevarría; DarstellerInnen: Zaira Romero, Rosy Rodriguez, Moreno Borja, Rafela León, Carolina Yuste; FSK ab 12; 103 Minuten

Trotz ihres gemeinsamen Hintergrunds als junge Romnija in Madrid könnten Carmen und Lola unterschiedlicher nicht sein. Die 17-jährige Carmen möchte ein Leben als Hausfrau und Mutter führen; ganz so, wie es von ihrer Familie erwartet wird. DieLola hingegen hat ganz andere Pläne. Sie besucht die Schule und will studieren, um so aus dem traditionellen Leben einer Romni auszubrechen. Und Lola macht sich nichts aus Männern. Ihr Interesse gilt bald der hübschen Carmen, und obwohl diese mit Lolas Cousin verlobt ist, nutzt sie jede Gelegenheit, um ihr näherzukommen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine intime Freundschaft, die sich bald in Liebe verwandelt. Doch Tradition und Familie stellen diese verbotene Liebe auf eine harte Probe, und die beiden jungen Frauen müssen eine schwere Entscheidung treffen.
In ihrem Spielfilmdebüt erzählt die aus dem baskischen Bilbao stammende Arantxa Echevarría von einer verbotenen Liebe, die mit dem strengen Moralkodex der Gitanos in Konflikt gerät. Mit überzeugenden Laiendarstellern vermittelt der Film viel vom Leben einer Welt voller starrer Traditionen, aber auch einem festen Gemeinschaftsgefüge, das Schutz gegen eine feindliche Außenwelt bietet.
Carmen & Lola meidet die gängigen Stereotypen vom Drogenhandel oder der Kriminalität am Rande der Stadt. Der Film beschreibt in vielen Details Alltag und Traditionen der Gitanos, das Ritual und die Feiern der „Pediküre“, der Verlobung, aber auch das ganz alltägliche Miteinander auf der Straße. Damit gelingt ihm eine subtile Annäherung an Isolierung und Diskriminierung der Gitano-Gemeinschaft, ohne auf alte Klischees zurückzugreifen.

Der letzte Takt

Di 2.12. (18 und 20 Uhr) / Do 4.12. (17:30) / So 7.12. (13:00)

Der letzte Takt

Island 2024; Regie: Sigurjón Kjartansson; Darsteller*innen: Helga Bragan Jónsdóttir, Hilmir Snær Guðnason, Ilmur Kristjánsdóttir; FSK:16; 92 Minuten

Ein kleines Kammerorchester in Reykjavik steht kurz vor dem Aus – die staatliche Förderung droht zu versiegen, das Überleben des Ensembles hängt am seidenen Faden. Hoffnung keimt auf, als der international gefeierte Cellist Klemens Danielsson in seine Heimat zurückkehrt und verspricht, Mitglied des Kammerorchesters zu werden. Seine Rückkehr verspricht Aufmerksamkeit, Fördergelder und eine mögliche Rettung.
Die ganze Branche stellt sich die Frage, was den attraktiven Weltstar dazu bewogen hat, dem relativ unbedeutenden Ensemble beizutreten.  Zwar begründet Danielsson seine Entscheidung öffentlich damit, nach Jahren des internationalen Erfolgs wieder in seine Heimat zurückkehren zu wollen. Doch kaum laufen die Proben für das Sonderkonzert, lassen sich erste Brüche in der aalglatten Fassade erkennen.
Der  berühmte Virtuose entpuppt sich hinter den Kulissen als übergriffiger Macho, den Männern gegenüber gibt er sich überlegen und arrogant. Daníelsson weiß seine überlegene Position für sich zu nutzen. Aus Angst vor dem Verlust ihrer Arbeitsplätze machen alle Ensemblemitglieder gute Miene zum bösen Spiel. Doch als der Tag des entscheidenden Konzerts näher rückt, droht alles zu entgleiten. Aber das Orchester gibt nicht auf – und spielt sich in eine Nacht hinein, die in Reykjavik lange nachhallen wird.