Di 13.1. (18 und 20 Uhr) / Do 15.1. (17:30) / So 18.1. (13:00)

Die Rosenschlacht

GB/USA 2025; Regie: Jay Roach; Darsteller*innen: Benedict Cumberbatch, Olivia Colman, Alison Janney, Andy Samberg; 121 Minuten

Der Stararchitekt Theo Rose zieht nach vielen Ehejahren mit seiner Frau und den Kindern von England nach Amerika. Hier ermuntert Theo seine Frau dazu, ihre kulinarischen Köstlichkeiten einer größeren Öffentlichkeit zu servieren. Während er ein spektakuläres Museum baut, eröffnet sie ein bescheidenes Krabbenrestaurant am Strand, das zunächst nicht so richtig läuft.
Doch dann verschiebt sich die Erfolgsdynamik und mit ihr die Tektonik der Ehe: Ein verheerender Sturm bringt das Museum zum Einsturz, während schutzsuchende Massen in Ivys Restaurant flüchten, darunter eine Foodkritikerin, die mit ihrer Eloge eine Erfolgslawine startet. Parallel zu seiner größten Demütigung tritt sie ihren Triumphzug an. Es stellt sich heraus, dass ein Mann doch recht schnell an die Grenzen seiner Großzügigkeit kommt, wenn er zu Hause mit Wäschebergen, Nissenkamm und Kochlöffel Kinder bändigen muss, während sie in der weiten Welt berufliche Erfolge feiert. Ein Film, der immer zugleich liebevoll und bissig, einfühlsam und unerbittlich ist, sehr lustig, aber auch sehr nachdenklich, und dabei gekonnt zwischen britischem Understatement und amerikanischer Maßlosigkeit blanciert.

Di 16.12. (18 und 20 Uhr) / Do 18.12. (17:30) / So 21.12. (13:00)

Vermiglio

Italien/Frankreich/Belgien 2024; Regie: Maura Delpero; Darsteller*innen: Tommaso Ragno, Roberta Rovelli, Martina Scrinzi, Giuseppe De Domenico; FSK: o. A.; 119 Minuten

Vermiglio, ein Bergdorf in den italienischen Alpen. Im Winter 1944 ist der Krieg gleichzeitig weit weg und allgegenwärtig. Attilio ist heimgekehrt, als Deserteur, von seinem sizilianischen Kameraden Pietro auf den Schultern über die Berge getragen. Ihre Ankunft bringt Unruhe in das im ewigen Rhythmus der Jahreszeiten verlaufende Leben im Dorf. Im Haus des Lehrers Cesare und seiner großen Familie beginnt das große Flüstern: Lucia, die älteste Tochter, hat sich in Pietro verliebt, der versteckt am Rande des Dorfs auf das Ende des Krieges wartet. Auch ihre Schwestern Ada und Flavia, mit denen Lucia das Zimmer teilt, sind voller Träume. Wird ihr strenger Vater sie auf die Schule in der Stadt gehen lassen? Mit welchen Geheimnissen schließt sich Cesare in sein Studierzimmer ein, wenn er die sorgsam gehüteten Schallplatten mit der Musik von Chopin und Vivaldi hört? Während die Jahreszeiten voranschreiten und die Welt sich langsam von der Tragödie des Krieges erholt, suchen die Schwestern unter dem wachen Blick ihrer Mutter Adele ihre eigenen Wege ins Leben. Es müssen neue Wege sein. Der bildgewaltige und vielseitige Historienfilm „Vermiglio“ fängt nicht nur eindringlich die Strapazen des Landlebens ein, sondern wirft einen facettenreichen Blick auf weibliche Lebensrealitäten in einem strengen patriarchalen Sittenkorsett.

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