Di 21.05. (18 und 20 Uhr) /Do 23. 05. (17:30) / So 26.05. (13:00)

Ein ganzes Leben

Deutschland/Österreich 2023; Regie: Hans Steinbichler; Romanvorlage: Robert Seethaler; Darsteller*innen: Stefan Gorski, Julia Franz Richter, August Zirner, Robert Stadlober; FSK: ab 12; 115 Minuten

Die österreichischen Alpen um 1900. Niemand weiß genau, wie alt der Waisenjunge Andreas Egger ist, als er ins Tal auf den Hof vom Kranzstocker kommt. Dem gottesfürchtigen, aber gewalttätigen Bauern taugt er allenfalls als billige Hilfskraft. Allein die alte Ahnl bringt ihm etwas Fürsorge entgegen. Als sie stirbt, hält den inzwischen erwachsenen Egger nichts mehr zurück. Strotzend vor Kraft und Entschlossenheit schließt er sich einem Arbeitstrupp an, der eine der ersten Seilbahnen baut, die auch Elektrizität und Touristen ins Tal bringen soll. Mit seinem Ersparten pachtet Egger vom Wirt im Dorf eine schlichte Holzhütte hoch oben in den Bergen, wo er sich und seiner großen Liebe Marie ein Zuhause schafft. Doch das gemeinsame Glück ist nur von kurzer Dauer. Der Zweite Weltkrieg bricht aus, Egger wird einberufen, gerät in sowjetische Gefangenschaft und kehrt erst viele Jahre später ins Tal zurück. Dort ist Marie noch ein letztes Mal ganz nah bei ihm und der alte Egger blickt mit Staunen auf die Jahre, die hinter ihm liegen.

Di 14.5. (nur 19 Uhr) / Do 16.5. (17:00) / So 19.5. (13:00)

Killers of the Flower Moon

USA 2023; Regie: Martin Scorsese; Darsteller*innen: Leonardo DiCaprio, Lily Gladstone, Robert De Niro, Jesse Plemons; FSK ab 12; 216 Minuten

Killers of the Flower Moon ist ein epischer Western-Krimi über wahre Liebe und kaltblütigen Verrat nach einer wahren Begebenheit. Als unter dem Land der Osage Öl gefunden wird und dem Stamm zu ungeahntem Reichtum verhilft, findet sich das Liebespaar Ernest Burkhart und Mollie Kyle in einen mörderischen Plot wieder.
Die USA in den 1920er Jahren: Auf dem Gebiet der Osage Nation im Bundesstaat Oklahoma wurde jede Menge Öl gefunden, weswegen die dort lebenden indigenen Völker Nordamerikas zu großem Reichtum gelangt sind. Doch auch die Weißen Siedler haben es auf das schwarze Gold abgesehen, allen voran der einflussreiche Rancher William Hale und dessen Neffe Ernest Burkhart, der mit der Osage Mollie verheiratet ist. Unter den Angehörigen des Osage-Stammes kommt es plötzlich zu immer mehr Todesfällen, die irgendwie im Zusammenhang mit den begehrten Ölbohrrechten zu stehen scheinen. Dies löst eine groß angelegte Untersuchung einer völlig neuen Polizeieinheit – dem FBI – aus. Tom White, ehemaliger Texas Ranger und Gesetzeshüter alter Schule, leitet die Ermittlungen für die neue Bundesbehörde und stößt dabei in ein Wespennest aus Korruption und Mord…
Die im Film porträtierten Verbrechen an den amerikanischen Ureinwohnern sind leider keine Fantasie: Die sogenannten Osage-Morde ereigneten sich zwischen 1918 und 1931 im Bundesstaat Oklahoma und hatten den Hintergrund, dass man Öl auf dem Siedlungsgebiet des Osage-Stammes entdeckte, was dazu führte das ein korruptes und rassistisches Gremium aus Geschäftsleuten, Politikern und „Gesetzeshütern“ über die Köpfe der Stammesältesten hinweg eingesetzt wurde, um die wertvolle Ressource zu kontrollieren. Die daraus resultierenden Machenschaften und Konflikte steigerten sich bis in die Verbrechenswelle, die in „Killers Of The Flower Moon“ thematisiert wird.

Vorschau
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