Freitag, 19.7.24, ca. 21.30 Uhr

Open Air Kino im Schlosspark Neckarbischofsheim

Die einfachen Dinge

Frankreich 2023; Regie: Èric Besnard; Darsteller*innen: Lambert Wilson, Gregory Badebois, MarieGillain, Betty Pierucci Berthoud, Magali Bonat; FSK: o. A.; 95 Minuten

Vincent Delcourt ist ein erfolgreicher Tech-Champion mit einem prall gefüllten Terminkalender voller Meetings und Konferenzen. Pierre lebt als Selbstversorger zurückgezogen auf einem Hof vor träumerischer Bergkulisse. Sie könnten kaum unterschiedlicher sein, doch durch eine Autopanne von Vincents schickem Cabrio mitten auf einer Landstrasse treffen die ungleichen Männer aufeinander. Der wortkarge Eigenbrötler Pierre rettet Vincent mit seinem Motorrad aus dem Gebirge und beherbergt den gesprächigen Großstädter für die nächsten Stunden widerwillig.
Vincent, der zum ersten Mal in den Genuss von richtiger Landluft kommt, sieht sich plötzlich gezwungen, zu entschleunigen, wobei sich ihm schnell eine unangenehme, lange verdrängte Frage stellt: Ist er eigentlich glücklich? Mit Pierre als personifizierter Einklang mit der Natur vor Augen erleidet Vincent Panikattacken und sieht endlich ein, dass er eine Pause vom Hochleistungsleben braucht. Und wo könnte man diese besser verbringen als bei seinem grummeligen Gastgeber Pierre? Der offizielle Trailer zeigt atemberaubende Naturaufnahmen und Szenen einer ungewöhnlichen Freundschaft.

CINEMA PARADISO zeigt den Film im Schlosspark Neckarbischofsheim. Einlass ist ab 19.30 Uhr, die Vorstellung beginnt mit Einbruch der Dunkelheit. Für die Bewirtung sorgt der Kulturverein Kasinogesellschaft Neckarbischofsheim. Eintritt: 9 €.

Di 16.7. (18 und 20 Uhr) / Do 18.7. (17:30) / So 21.7. (13:00)

Zone of Interest

GB/USA/Polen 2023; Regie: Jonathan Glazer; DarstellerInnen: Christian Friedel, Sandra Hüller, Johann Karthaus, Luis Noah Witte; FSK ab 12; 106 Minuten

Rudolf Höss ist der Lagerkommandant im Konzentrationslager Auschwitz. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Hedwig Höss und den fünf Kindern wohnt die Familie in einem zweistöckigen Haus mitsamt großzügigem Garten. Das Anwesen grenzt direkt an die Lagermauer. Es fehlt ihnen an nichts. Für Hedwig ist das Haus der Inbegriff der Idylle, der gepflegte Garten mit Obstbäumen und Blumen, die sie mit der Asche aus den Krematorien düngt, sind ihr ganzer Stolz. Ihr Mann gibt täglich Befehle, bei denen Millionen Menschen in Auschwitz sterben und in den Krematorien verbrannt werden. Als Rudolf nach Oranienburg versetzt werden soll, droht das mühsam aufgebaute Familienidyll zu zerbrechen und er hält die Information vor seiner Ehefrau zurück. Als Hedwig davon erfährt, weigert sie sich, ihr „Traumhaus“ zu verlassen.

Glazers Film basiert lose auf dem Roman Interessengebiet von Martin Amis. Anders als Amis benutzt Glazer die realen Persönlichkeiten, um den Geschehnissen mehr Authentizität zu geben. Für die Hauptrollen gewann Glazer Christian Friedel und Sandra Hüller. Die Dreharbeiten fanden mit Genehmigung des Auschwitz Museums unter anderem in Auschwitz selbst statt. Bei den Filmfestspiele 2023 wurde der Film mit dem Grand Prix und bei den Academy Awards mit zwei Oscars als bester internationaler Film und für den besten Ton ausgezeichnet.

Vorschau
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