Di 20.2. (18 und 20 Uhr) / Do 22.2. (17:30) / So 25.2. (13:00)

Joyland


Pakistan 2022; Regie: Saim Sadiq; Darsteller*innen: Ali Junejo, Rasti Farooq, Alina Khan, Sarwat Gilani, Sohail Sameer; FSK ab 12; 126 Minuten; OmU

Haider ist der jüngste Sohn einer sehr konservativen pakistanischen Großfamilie. Während seine zielstrebige Frau Mumtaz als Kosmetikerin Geld verdient, kümmert er sich um seine Nichten und pflegt seinen Vater – doch ohne Einkommen und ohne Nachwuchs entspricht Haider in keinster Weise den Vorstellungen seiner Familie. Als er eines Tages unverhofft doch zu einem Job kommt, ändert sich Haiders Leben schlagartig: Heimlich tritt er nachts als Background-Tänzer in der Show der charismatischen transsexuellen Tänzerin Biba auf. Aus anfänglicher Faszination entwickeln sich schnell tiefere Gefühle und Haider gerät in ein moralisches Dilemma – denn seine Familie erwartet sehnsüchtig einen Enkel von ihm, während er von seiner Freiheit träumt…

Mit JOYLAND gibt Regisseur Saim Sadiq sein Spielfilmdebüt und erzählt eine vielschichtige, explosive Liebesgeschichte, in der es um Tradition, Familie und die eigene Freiheit geht. „Es ist die Ent-Romantifizierung einer Coming of Age-Geschichte und eine Hommage an alle Frauen, Männer und Transmenschen, die unter dem Patriarchat leiden. Außerdem feiert der Film die Sehnsucht, die unglaubliche Verbundenheit und ewige Liebe schafft. Letztendlich ist es eine herzzerreißende Liebeserklärung an mein Heimatland.“ (Saim Sadiq)

Di. 13.02. (18 und 20 Uhr) / Do. 15.02. (17:30 Uhr) / So. 18.02. (13 Uhr)

Fearless Flyers – Fliegen für Anfänger

Deutschland/Island/GB 2023; Regie: Hafsteinn Gunnar Sigurðsson; Darsteller*innen: Lydia Leonard, Timothy Spall, Ella Rumpf, Sverrir Gudnason, Simon Manyonda, Rob Delaney; FSK: ab 12; 97 Minuten

Sarah ist eine Londoner Karrierefrau in den Vierzigern, die an unkontrollierbarer Flugangst leidet, von der sie niemandem er­zählt. Damit der geplante Urlaub mit ihrem neuen Freund nicht platzt, besucht sie heimlich einen Lehrgang, der helfen soll, ihre Panik zu überwinden. Doch nach dem Theorieteil folgt die wahre Prüfung: Ehe sich Sarah versieht, befindet sie sich mit dem uner­fahrenen Kursleiter und einem bunt gemischten Haufen Leidens­genossen im Flieger nach Reykjavik. Wie zu erwarten, läuft der Trip schnell aus dem Ruder.
Der isländische Regisseur hat mit trockenem Humor ein filmi­sches Kammerspiel hingezaubert und liefert dabei noch jede Men­ge schöner Bilder, denn ein großer Teil des Films spielt auf Island. Die Situation ähnelt einem klassischen huis clos, einem Drama, das sich als Folge des Eingesperrtseins einer Gruppe von Menschen auf begrenztem Raum entwickelt. Doch unter aller präzise platzierter Komik läuft gleichzeitig ein anderer, ernsterer Film mit, der davon handelt, dass jeder Mensch mit seinen Dämonen (meistens) ganz allein ist. (taz)
FEARLESS FLYERS ist eine unterhaltsame, teilweise bitterböse Kommödie mit eindrucksvollen Bildern. Nur Menschen mit Flugangst ist sie definitiv nicht zu empfehlen.

Vorschau
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