Amrum

Di 10.3. (18 und 20 Uhr) / Do 12.3. (17:30) / So 15.3. (13:00)

Amrum

Deutschland 2025; Regie: Fatih Akin; Darsteller*innen: Jasper Billerbeck, Laura Tonke, Lisa Hagmeister, Kian Köppke, Lars Jessen, Detlev Buck; FSK ab 12; 93 Minuten

Amrum, 1945: Das Ende des Zweiten Weltkrieges steht unmittelbar bevor. Um seine Mutter in den letzten Kriegstagen zu unterstützen, ist sich der zwölfjährige Nanning für nichts zu schade. Er geht Seehunde jagen oder nachts fischen, Hauptsache, am Ende des Tages steht was zum Essen auf dem Tisch. Doch nachdem der Frieden eingekehrt ist, steht die Familie vor völlig neuen Problemen.

Der 1939 in Hamburg geborene und im November 2025 verstorbene Filmemacher Hark Bohm, Freund und Mentor Akins, wollte seine Kindheitserinnerungen an die letzten auf den nordfriesischen Inseln verbrachten Kriegstage verfilmen. Aber dann ließen die Kräfte schon vor Drehbeginn so sehr nach, dass Akin das Projekt als Regisseur ganz übernahm. Im Vorspann von Amrum heißt es deshalb auch ungewöhnlich, aber passend „Ein Hark Bohm Film von Fatih Akin“. Der tiefe, ehrlich empfundene Respekt, den Akin seinem inzwischen 85-jährigen Mentor gegenüber aufbringt, ist dabei in jeder Einstellung zu spüren. Der Film wurde im Januar als Bester Film mit dem bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.