Di 3.3. (18 und 20 Uhr) / Do 5.3. (17:30) / So 8.3. (13:00)
Wie das Leben manchmal spielt
Frankreich 2023; Originaltitel: Marie-Line et son juge; Regie: Jean-Pierre Améris; Darsteller*innen: Louane Emera, Michel Blanc, Victor Belmondo; FSK: ab 12; 104 Minuten
Marie-Line, eine junge Kellnerin, kämpft sich mühsam durch ihren Alltag. Nach einem heftigen Streit mit ihrem Freund landet sie vor Gericht. In den Knast muss sie nicht, aber die Geldstrafe ruiniert sie.
Der zuständige Richter Gilles, kurz vor der Pensionierung und in sich gekehrt, sieht in ihr mehr als nur eine Akte. Kurzerhand bietet er ihr an, ihn einen Monat lang als Fahrerin zu begleiten – sein Führerschein wurde ihm kürzlich entzogen. Marie-Line nimmt das Angebot an, ohne zu wissen, wie sehr diese Aufgabe ihr Leben verändern wird. Im pinken Renault Twingo mit geklebter Stoßstange kutschiert die – trotz aller Widrigkeiten – lebensfrohe Frau den eher miesepetrigen Juristen und Beifahrer durch die Gegend. Da bleibt ausreichend Zeit für Wortgefechte und genug Gesprächsstoff, um voneinander zu lernen.
Zwischen der energiegeladenen jungen Frau und dem distanzierten Richter entsteht allmählich eine besondere Verbindung. Durch ihre täglichen Begegnungen kommen sich die beiden näher und beginnen, sich mit den eigenen Lebensbrüchen auseinanderzusetzen. Was als Zweckgemeinschaft beginnt, wird zu einer Begegnung, die neue Wege eröffnet.